Kirche des Psychogaul

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Die Kirche des Psychogaul (KDP) ist in gestrengem Sinne eigentlich ein Kult ohne Kirche. Hauptsächliches Götzenbild ist der namensgebende Psychogaul (Hippogaulis psychiatris), ein pferdeähnliches Geschöpf, das laut Überlieferung der Kirche unsere Welt einst verbessert haben soll.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Glaube

Das Pantheon der KDP ist weit ausgedehnt und die Überlieferungen teilweise schleierhaft, dennoch konnte es Mythologen und Reli-1er-Schülern letzten Dienstag gelingen, die Hauptgedanken dieser Sekte zu erfassen:

Die KDP-Anhänger glauben daran, dass vor Bazillionen von Jahren das unsichtbare Einhorn Penelopé, geboren aus der Willkür des allwissenden Chaos-Tannenbaums, sich in den Kopf gesetzt hatte, allein erziehende Karriere-Mutter zu werden. So gebar sie den Psychogaul und schickte ihn auf unsere Erde (weil sie das geil fand). Der Psychogaul brachte seinen Jüngern Erlösung und bewahrte sie vor Krätze und zu hohen Steuern, bis die Jünger irgendwann Hunger bekamen und den Psychogaul einfach aufaßen. Erzürnt über dies kackte Penelopé Hagelkörner in Größe von Kleinbussen auf die Erde, wodurch alle Dinosaurier verreckten. Die Menschen waren daraufhin sehr bedrückt weil sie alle Saurierfans gewesen waren (später wurde dieses Drama im Film Jurassic Park zu einem Millionenhit). Sich schuldig bekennend unterzeichneten sie alle ein Pamphlet (herausgegeben von einem ominösen Herr Gott), das besagte sie hätten plötzlich alle eine Erbschuld, obwohl bloß der Malte, der Sören und der Kevin den Psychogaul gegessen hatten. (Malte, Sören und Kevin wurden übrigens mit Bananenschalen erschlagen, auf den Berg Hatschipuh geschleppt und dort nochmal mit Stricken erschossen und mit Dieter Bohlen Biographien massakriert).

Seit dem ist es die Aufgabe der KDP, Psychogaul durch heidnische Rituale und Verzicht auf GEZ-Gebühren wieder herbei zu rufen, um ihm „sorry“ zu sagen. Während der Zeit, in der die KDP-Anhänger auf die Wiederauferstehung des Psychogauls hoffen, leisten sie Götzendienst und rasten oft aus.

[bearbeiten] Das Pantheon (einige der wichtigsten Gottheiten)

  • Penelopé das unsichtbare Einhorn

Geboren war sie aus einer fixen Idee des Urgottes, dem Chaos-Tannenbaum. Sie war ein Einhorn von unbeschreiblicher Schönheit und Pracht. Ihre Mähne war golden, auf ihrem Arsch prangten Regenbogen-Tattoos und in ihrem Schweif frohlockten schillernde Flöhe und sangen jeden Tag Opernarien. Außerdem roch sie nach Parfum und Erdbeertabak. Als sie einst beschloss allein erziehende Karriere-Mutter zu werden, schenkte sie Psychogaul das Leben. Ihr Exfreund war fliegendes Spaghettimonster, das sie aufgrund von ständigem Furzens und blöder Anekdoten seinerseits verlies. Penelopé wird noch von einzelnen Irren als "das unsichtbare rosafarbene Einhorn" verehrt.

  • Psychogaul

Sohn der Penelopé. Psychogaul war vom Aussehen her gebaut wie ein kleines, hässliches, dickes Shetlandpony. Seine Augen waren nie sichtbar, er trug manchmal einen Blütenkranz auf der Stirn, manchmal (eher selten so dargestellt) ein kleines Horn, das eher aussah wie eine Beule. Stets hatte Psychogaul ein bekifftes Grinsen auf den Lippen, meist dekoriert von einem fetten, stilisierten Joint. Psychogaul wurde, obwohl er ein Erlöser war, undankbar von Sören, Malte und Kevin gegessen, die daraufhin brutalst getötet wurden (siehe oben). Laut Überlieferung soll Psychogaul einst wiederkehren.

  • Öhmchen Gnömchen

Öhmchen G. war "der Götterbote" genannt und zuständig für den ganzen Schreibkram von Penelopé, dem unsichtbaren Einhorn. Dargestellt wurde Öhmchen G. als stilisiertes, schweineähnliches Koboldding mit Riesenlatschen und keinen Armen (nur Händen). Er war sehr beliebt und assistierte Psychogaul bei seinen Wundern (zB die GEZ-Gebühren nicht zahlen, die Steuern senken, Wein in Wasser verwandeln, das ABC rülpsen etc.). Als jedoch Psychogaul ermordet dalag, war Ö. G. auch verschwunden, weil er das voll fies fand. Er schwor, alle Erbschuldigen zu Götterspeise zu verarbeiten, sollten sie noch einmal so einen Frevel begehen.

  • Jamal

Jamal (auch genannt „Jamal das spuckende Maul“ oder „Jamal der schreckliche Schreier“) war ein aufgedunsener Fisch mit aufgerissenem Maul, worin lediglich zwei Zähne prangten. Sein Gesichtsausdruck war immerdar fies und aus seinem Maul spie er. Er war der Gott des Totenreiches und wenn jemand gestorben war (oder mit Bananenschalen erschlagen), richtete er über dessen jämmerliche Seele. Oftmals bestrafte er die Sünder mit stundenlanger Bespuckung und/oder erneutem Erschlagen mit Bananenschalen. Manchmal wählte er auch perversere Foltermethoden, doch diese sind nicht in allen Einzelheiten überliefert. Viele schätzen aber sie beinhalteten Bananen in Popos.

  • Viva Caramauli

Viva C. war laut Aussagen der KDP ein fetter, grotesker Wombat ohne Hals. Eigentlich war sein gesamter Körper ein Kopf mit Beinen dran. Er war die Gottheit der Liebe und des Liebemachens. Viva C. ist neben Psychogaul einer der beliebtesten Götter des Kultes. Der Sage nach steigert eine kleine Skulptur des Viva C. ins Bett gelegt den Anteil an Orgasmen pro Quadratzentimeter in drei Achtel acres der Stunde.

  • Chaos-Tannenbaum der Urgott

Er hat die Welt erschaffen, als ihm mal langweilig war. Punkt.

  • Herr P.

Nicht so richtig ein Gott. Eher das kleine schwarze Luder, das die Götter mit seinen erotischen Tänzen erquickt. Es reibt sich auch manchmal lasziv am Bein von Herr K.

[bearbeiten] Ein Kult breitet sich aus (Lernen, Praktizieren und mehr)

Der Kult war schon lange existent bevor auch nur der erste Mensch irgendwie anderweitig religiös wurde. Damals wirkten noch die Wunder des Psychogaul. Als er dann ermordet wurde, ging sein Mythos in die Geschichte ein und die KDP fand immer mehr Angehörige. Auch in den darauf folgenden Religionen. So ist es kein Wunder, dass schon die Mayas, Azteken und Alten Ägypter Psychogaul im Geheimen verehrten. Seltenes Bildmaterial dieser Vergötterung im Stillen konnte jedoch aus einigen wenigen Archiven alten Plunders ausgegraben werden.

Auch werden ein paar Mal im Jahr seltsame Beobachtungen auf Bildern alter Meister, Tempelanlagen oder sogar auf Fotos von schrecklichen Begebenheiten gemacht. Sind das die ersten Vorzeichen der Wiederauferstehung?

[bearbeiten] Die 11 Gebote der KDP

  1. "Du sollst deine GEZ-Gebühren nicht zahlen"
  2. "Du sollst tragen deine Zwangsjacke"
  3. "Du sollst deine Wand einschlagen jeden dritten Tag des Monats Grplmbi"
  4. "Du sollst keine Götter neben dem KDP-Pantheon haben (außer sie sind aus Pudding)"
  5. "Du sollst deine Körperbehaarung wachsen lassen"
  6. "Du sollst kein Pferdefleisch essen (außer jemand zwingt dich dazu)"
  7. "Außer du heißt Karin (dann sollst du es speisen immerdar)"
  8. "Du sollst Bananenschalen aufheben"
  9. "Du sollst ein bekifftes Grinsen aufweisen jeden Tag"
  10. "Du sollst den blauen Papst verehren"
  11. "Du sollst lobpreisen den Namen des Psychogaul jede Stund und sollst bumms-fidel sein dabei"
  12. (Zusatzgebot:) "HUANSIN! FEHTFOTZN"

[bearbeiten] Wege der Verehrung

Wie bereits erwähnt haben die KDP-Anhänger einige heidnische Rituale, die dazu dienen, die Götter zu ehren und Psychogaul wieder auferstehen zu lassen. Eine kleine Auswahl der harmlosesten (!) Rituale und Bräuche – weil die sind generell echt pervers, ich sage nur: „Bananen in Popos“ – sind unten nun aufgeführt.

  • Die Besänftigung des Jamal

(Ein weit verbreitetes Ritual, um sich den Wohlgefallen des "Spuckenden Mauls" zu erschleichen, damit man nach dem Tod nicht so arg gefoltert wird).

Dafür muss man einen kleinen Kreis in die Ecke kacken (sich dabei drehen, dann passt’s scho) und den Kopf rein stecken.

  • Gelatinöses Schmeißritual

(Anzusprechender Gott bei dieser Maßnahme ist Öhmchen Gnömchen. Es bewirkt, dass man nicht zu Götterspeise verarbeitet wird).

Dazu sollte man vor Morgengrauen auf einen Hügel steigen und in dem Moment, in dem die Sonne aufsteigt, laut „koooosta kkkwanta!!“ schreien. Dazu soll man Schoko- und Waldmeisterpudding auf alle Vögel werfen, die vorbeifliegen.

  • Opferung

(Generelles Ritual, dass die blutdurstigeren Gottheiten milde stimmt. Auch Jamal. Manchmal).

Hierzu opfert man einfach zwei seiner besten Freunde. Sie sind auf eine Bahre zu legen und dann sollte ein Beil auf sie herab sausen („töten mit dem Beil“). Sie werden das schon verstehen, immerhin WAREN sie beste Freunde. Dazu muss gesungen werden: „Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich? Ich will euch alle töten, töten mit dem Beil!“.

[bearbeiten] Bräuche und Gepflogenheiten

Natürlich gibt es in der KDP auch Feiertage. Dazu muss aber gesagt werden, dass sie es mit den Monaten, ja, der ganzen Jahresrechnung nicht so genau nehmen. Hier einmal eine kleine Übersicht:

Monate

  • Grplmbi – Januar, Februar, manchmal Dezember oder März
  • F’tagn – März und April
  • Juffka’h – Mai
  • Dönna – Juni
  • Mampf’Fred – Juli, August
  • Da Hammá – September (und erster Tag des Oktober)
  • Dahanna – Oktober
  • Ruaziff’jetztetle – November
  • Viarchhh – Dezember

Wichtige Feiertage

  • Mik’rowêll-e

Der größte Feiertag der KDP. Hier wird den Leiden des Psychogaul im Magensaft von Kevin, Sören und Malte gedacht. Hierzu begeben sich die Gläubigen für einen ganzen Tag unter eine Sonnenbank, um zu schmoren bis sie ganz karottenartig aussehen.

  • Hatsching

Erstreckt sich über zwei Wochen. An jedem Tag erhält man ein Geschenk von seinem besten Freund, das Popel, Bananenschalen und Gewürzbonbons enthält. Dieser Brauch findet im Monat Dönna statt und soll Penelopé ehren, die angeblich ein Fan von Gewürzbonbons gewesen sein soll.

  • Escâpe

An diesem Tage versuchen Sünder aus der KDP zu fliehen. Aber: Wird nicht funktionieren (hähä). Sie werden zu ewigem Schweigen und Ganzkörperbrand verdammt. Dies wird anschließend mit einem großen Fest gefeiert.

  • Luderr

Dieser Tag beschränkt sich allein auf die Fortpflanzung und dient allein dazu, so lange zu pimpern bis Viva Caramauli kommt (kicher). Das Erscheinen des Liebesgottes soll Fruchtbarkeit verheißen. Hierbei wird verlangt, dass der Mann alles tut, was die Frau ihm befielt. Er sollte sie zu Ehren von Viva C. zur Ekstase führen. Versagt der Mann, kommt Jamal angeflogen und nimmt ihm seine Manneskraft.

[bearbeiten] Kult Intern

[bearbeiten] Wichtige Persönlichkeiten

Als die drei Ehrenpriesterinnen und obersten Obermotze des Kultes gelten:

  • Peanut – "Die, die den vierten Ninja-Turtle bei Namen kennet und Handynummern verteilet"
  • Srd – "Die, die sinnlos zucket und nur aus Gewohnheit rauchet"
  • Dat Entchen – "Die, die breit ist und Tabletten als Frühstücksflocken verspeiset"

Sie haben dem Kult zu einer Renaissance verholfen und "man soll sie preisen immerdar".

Ehrenmitglieder

  • David Hasselhoff
  • sonst keiner
  • wer das liest ist doof

[bearbeiten] Last but not least: Auszüge aus der „Holi Beibel“

  • „Und der mächtige Chaos-Tannenbaum sah, dass es nicht gut war und so machte er den ganzen Mist halt nochmal von vorn.“

- Hanswurst 2, Vers 345, „Die Erschaffung und so“

  • „Penelopé wurde nun stinkesauer und hob an ihren Scheif, prächtig war er und schillernd und auf die Erde gingen nieder mächtige Körner von Hagel, ausersehen zu zerstören alles Dinogekreuch, auf dass die Menschen sich grämen sollten.“

- Ignazius 2, Vers 7, „Vermächtnis der Penelopé“

  • „Und sehet! Ihr trachtet nach meinem Specke, doch was möchtet ihr mich verspeisen? Ist nicht genug Pudding für alle da? Nicht genug Grütze und Plunder und Kuchen? Ach, ihr kauet mich bereits. Oh, Malte, oh, Kevin, oh Sören; warum habet ihr mich verraten?!“

- Watannäus 8, Vers 12, „Die letzte Speise“

  • „Und ich sah ein brodelndes Maul und in diesem Maul zwei Zähne gediehen. Auf Erden verriss es alle Leute zu kleinen Pizzateilchen. Oh, Gnade! Und der große Jamal kam geflogen, böse lachend wie ein Psychopath und spie seinen giftigen Brodem über die Menschheit.“

- Drohfinger 13, Vers 666, „Untergang der Menschheit und auch von David Hasselhoff“

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