Huhn

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Huhn, das: (lat. hunnus supus ordinarius)

Das Huhn ist ursprünglich der Gattung des Dreiärmlerreptils entwachsen und aufgrund der Rochadenära (38'000 v.Chr.) der Federvievereinigung beigetreten. Heute verbreitet auf der ganzen Welt bevorzugt das einzelne Huhn zivilisierte Gegenden wie Gemüserabatten, Huhndehütten und Kasserollen. Hühner sind flugunfähig und gehören somit zum Geh-flügel.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Entwicklung

Die Evolution des Huhns ist nicht vollends geklärt. Archäologen sind sich uneins mit der Union Chicken Association of Beijing welche dem Credo unterlaufen ist, das gemeine Huhn sei ein kaiserliches Eigenprodukt der I. Ming Dynastie. Dagegen sprechen Ausgrabungen bei Stonehenge, welche klare Aspekte einer Widerlegung bestätigen.

Einig ist man auch nicht bei der These, dass das Haushuhn des Einundzwanzigsten Jahrhunderts auf den beiden Hinterläufen geht, das dritte Bein nur noch ein Rudiment grauer Vorzeit ist, entsprechend dem kongolesischen Urhuhn aus der Kreidezeit.

Die bekanntermassen vielfältige Farbenpracht projiziert dem Huhn gegenüber anderen Tieren eine körperliche Überlegenheit. Hingegen spricht nichts gegen die Tatsache, dass der prozentuelle Anteil der Hirnmasse frappant unter dem mittleren Durchschnitt des weiblich blondgelockten homosapiens liegt. Der historisch begründete Ausspruch du dummes Huhn, du widerspiegelt in diesem Kontext einen gewissen AHA-Effekt.

Wissenschaftliche Untersuchungen der französischen LeCoque-Gesellschaft in Toulon sowie Langzeitstudien der amerikanischen University of Veterinery in Washington D.C. haben ergeben, dass das Huhn nicht schwimmen kann. Die Professoren kamen zu dieser aufschlussreichen Erkenntnis, nachdem im südlichen Saskatchewan mehrere hundert Gefiedertiere am Flussufer tot aufgefunden wurden. Die Obduktion hatte ergeben, dass allesamt ertrunken waren.

Grundursache an diesem Dilemma ist die Tatsache, dass sich die Kloake nicht ganz schliessen kann. Das tägliche Eierlegeritual leiert die Straffheit des Schliessmuskels aus. Bereits nach wenigen Malen ist diese Intimzone des Huhns so elastisch, dass ein sogenannter Permanentring entsteht (Anmerkung der Redaktion: Dies erklärt ebenso die geräuschlose Flatulenz aufgrund des Durchzugmechanismus). Wenn das Huhn ins Wasser fällt, saugt sich in wenigen Sekunden das Gefieder mit Wasser voll. Dadurch erhöht sich das Gewicht dieses Vogels und der tiefere Kielstand drückt das Wasser durch den Permanentring in das Körperinnere. Folgend gerät das Huhn in Schieflage und ertrinkt, zuerst innerlich, danach auch optisch unter der Wasseroberfläche.


Düsenflieger aus einem Hühnerei? Aber klar!
Düsenflieger aus einem Hühnerei? Aber klar!

[bearbeiten] Heute

Die Wichtigkeit des Huhns hat in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung verloren. Hingegen gewinnt sie aktuell wieder an Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass das mentale Hühnervirus auf dem Politikparkett Einzug hält. Dieses Phänomen widerspiegelt sich absolut vielschichtig, sei es bei der präsidialen Hackordnung, dem gesellschaftlichen Sesselgackern oder auch beim pausentlichen Low-Fat-Kraftbrühsitting. Führungsphysiologische Ansätze mit braunem Couleur sind naheliegend, jedoch nicht wissenschaftlich untermauert.

Ernährungstechnischen Aspekten zum Trotz ziehen Heerscharen von Hühnern Einzug in der gemeinen Küche. Sogar mit abgeschlagenen Köpfen rennen sie weiter (lustig mitanzusehen) und setzen sich der allgemeinen Hühnerflut aus. Erst beim ultravioletten Rotationsverfahren auf hoher Garstufe besteht eine gewisse Entschärfung der Situation. Eine weitere, vielverbreitete Möglichkeit gegen die Federgezeiten wird im französischen Kasserolien zelebriert. Dabei geht es darum, dass junges Gemüse eine gackernde Symbiose mit dem gerupften Huhn eingeht. Daraus entstehen, unter Berücksichtigung chemischer Prozesse, ISO-Zertifizierte und DIN genormte Suppenhuhnwürfel.

Baiuvarisch-alemannische, bäuchige Jungzeitköche perfektionierten das hühnische Auflaufverfahren im jährlich wiederkehrenden, oktoberischen Chickenrun um München. Dieses Traditionsverfahren erhält weltweite Aufmerksamkeit und entsprechenden Zuspruch. In ländlichen Gegenden Südamerikas hingegen werden gerupfte Hühner im Erdloch vergraben, bespickt mit glühender Kohle und Kartoffeln. Zugescharrt kommt es immer wieder vor, dass das Garhuhn nicht mehr gefunden wird. Die herbeigerufene Dorfgemeinde leitet bei diesem Problem meistens die bekannte Suchmethode holla chica ein. Vielfach führt dieses Procedere zu ausgelassenen Gelagen, meistens bis früh in die Morgenstunden.

In Afrika und Teilen der USA finden sich Hühner in archaisch anmutenden Voodoo-Seancen wieder. Dabei verleitet das perlendspritzige, hellrotleuchtende Hühnerblut zu orgiastischen Körperverrenkungen einzelner Menschengruppen. Vielfach schreiend und mit psychodelischem Gesichtsausdruck wird auf diese Weise Politik in Reinkultur betrieben. Dieses, für Aussenstehende nicht nachvollziehbares Ritual steht im absoluten Wettbewerb zu weiteren Glaubensvereinigungen der Neuzeit.

Neben dem Massenhuhn entwickelte sich im Laufe der Zeit das sogenannte Modernchick. Diese personifizierte Subkultur verdient ihren Lebensunterhalt hauptsächlich auf dem Catwalk, in den Hochglanzprintmedien oder allgemein in den Lebensmittelverarbeitenden Räumen des Eigenheims oder dem Pausenplatz. Vorsichtigen Meinungen folgend dürfte jedoch diese Gattung in absehbarer Zeit der Vereinigung *ProSpecieRara* beitreten, welche der UNESCO untergeordnet ist.

[bearbeiten] Hühnerobjekt im Kontext zur Kunst

Bereits eine Wandzeichnung aus der Zeit der Neandertaler zeigt das frivole Huhn auf dem Tisch. Mit drapierten Beinen werden Hühnergestalten überdimensional von Höhlenwänden reflektiert. Die alten Ägypter verwendeten den Hühnerkopf als Zeichen von Macht und Ehre. Dabei stülpten sie die abgehackten Hühnerköpfe auf die eigenen Häupter und stolzierten so vor den Sklaven und heimischem Volk hin und her. Dabei gockelten sie heftig. Die Nordamerikanischen Indianer ehrten die Hühner besonders. Wichtige Persönlichkeiten wie der Medizinmann erhielten dementsprechende Eigennamen, zum Beispiel Chigkugkug was soviel heisst wie gerupftes Huhn. Hühnerfedern verwendeten dieses Volk als Kopfschmuck, die Hühnerhäute wurden gegerbt und zusammengenäht zu Zeltblachen verarbeitet. Ähnliches gibt es auch heute noch. Da wäre zum Beispiel ein DJ-Sänger aus der Schweiz, welcher mit dem Song Chiccoauah weltweiten Erfolg feiern konnte. Er tanzte bei der Erstpräsentation dieses Musiktitels wie wild auf der Bühne herum, gefolgt von bezahlten Mitdarstellern und vor kreischendem, vorpubertärem Aklamationspersonal.

Doch die Frage aller Fragen bleibt offen: "Mammi, gibt es ein Leben nach dem Frikassee?"

[bearbeiten] Siehe auch:

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